Europaweite Razzia: 59 Drogenhandelsverdächtige festgenommen

Bei einer koordinierten Aktion gegen ein weitverzweigtes Drogennetzwerk haben europäische Polizeibehörden 59 Verdächtige festgenommen. Die Operation richtete sich gegen eine Gruppierung, die vor allem aus Albanien und Italien operierte und Drogen in mehrere europäische Länder schmuggelte.

Die Festnahmen erfolgten am Montag, den 5. Februar, und Dienstag, den 6. Februar, in Albanien, Großbritannien, Deutschland, Italien und Spanien. Zusätzlich wurden in Italien zehn Personen weiteren präventiven Maßnahmen unterzogen. Laut der europäischen Justizbehörde Eurojust bestand die Hauptaktivität des Netzwerks darin, Heroin, Kokain, Haschisch und Marihuana mittels Fahrzeugen mit Doppelböden oder geheimen Verstecken hauptsächlich nach Deutschland und Spanien zu schmuggeln.

Die Ermittlungen gegen diese organisierte Kriminalitätsgruppe begannen bereits 2019 durch die Staatsanwaltschaft Florenz. Eurojust und Europol unterstützten die Zusammenarbeit der Polizeibehörden in ganz Europa. Diese jüngsten Festnahmen folgen auf die Beschlagnahmung von 11 Tonnen Kokain in Spanien im Dezember 2023, die von der albanischen OCG eingeführt wurden. Bei einem Einsatz wurden damals 20 Verdächtige festgenommen. Die spanische Polizei beschrieb die beteiligte Gruppe als „Balkankartell“, welches hauptsächlich aus albanischen Mafia-Gruppen besteht und den Drogentransport quer durch Europa und Lateinamerika dominiert.

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